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Kiss me!

Die Gedanken über das Weihnachtsmotto 2016 waren schnell abgeschlossen. Ich liebe Mistelzweige und werde so gerne darunter geküsst! Also los! Kiss me!

Kiss me under the mistletoe!

Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, ein Motto für Weihnachten zu finden, aber eines finde ich selbst immer besonders schön: Das Küssen unter dem Mistelzweig! Es gibt doch fast nichts schöneres, als einen Mistelzweig aufzuhängen und damit eine Tür zu dekorieren. Das kräftige Grün und die kleinen weißen Früchte sind eine wunderschöne Farbkombination – und die Tradition, sich unter einem Mistenzweig zu küssen, ist doch wirklich durch nichts zu überbieten. Es sollte ohnehin viel mehr geküsst werden!

Die Legende, die sich um die Mistel rankt

Dass die Mistel legendenumwoben sein muss, haben ich mir schon als Kind gedacht. Schließlich bin ich ein bekennender und echter Fan von Asterix und Obelix – schließlich bringt erst die Mistel die Zauberkräfte in den Zaubertrank. Dazu braucht es nur eine Goldsichel und eine Mistel an einer Eiche. Und dass wir von Asterix und Obelix auch eine Menge lernen können, wissen wir ja nun wirklich alle. Mein Lateinlehrer wird es bestätigen: Ohne Asterix hätte ich da mit Sicherheit niemals bestanden. Aber dazu mehr an einem anderen Tag. Der Mistel wurden also wirklich Zauberkräfte nachgesagt, und so ist es wenig verwunderlich, dass der Mistelzweig auch in der Liebe seine Rolle gefunden hat.

Die Küchentücher von Frohstoff exklusiv für yooyama nur für Weihnachten

In diesem Jahr ziehen wir unser Weihnachtsmotto wirklich ganz durch. Unsere Fensterscheibe ist mit dem Motto beklebt – und wir hörten draußen auch schon den Satz: „Ah, der Laden heisst wohl kiss me!“. Nun, eigentlich heißen wir noch immer yooyama, aber zu Weihnachten heissen wir auch gerne „Kiss me“. 

Auf dem schönen Wochenmarkt, dem Carlsplatz in Düsseldorf, haben wir bei unserem Blumenhändler den größten und schönsten Mistelzweig bestellt, den Mike und Jan bekommen konnten. Und sie haben sich noch übertroffen! Er ist herrlich, der Weg vom Markt in unseren Laden in der Bastionstraße fühlte sich immer länger an – wenn da nicht die Reaktionen der Menschen gewesen wären. Unter einem Mistelzweig küsst man sich eben besonders gern – und die meisten hätten es am liebsten sofort ausprobiert! Und so dauerte es selbstverständlich auch gar nicht lange, bis der erste Kuss unter unserem Türsturz gegeben wurde. Und hätten wir Wetten abgeschlossen, wir hätten beide verloren. Es waren nicht die Teenager aus der benachbarten Luisenschule oder dem Görres-Gymnasium auf der Königsallee. Nö! Es waren eher die Großeltern der letzten Abiturienten! Und uns ging das Herz auf, die beiden hatten in diesem Jahr ihre Diamantenhochzeit, und man hat wirklich das Gefühl, dass sich nichts geändert hat. Die Gefühle füreinander waren noch immer die gleichen! Einfach großartig!

Ihr denkt, wir haben uns das ausgedacht: Ja, aber die Geschichte ist tatsächlich zu schön, um sie sich auszudenken! 

Wenn sich andere küssen … 

… müssen wir das natürlich auch tun – doch wir sind nicht so geübt im Selfie machen. In unserem Fall muss das Stativ rausgeholt werden und die Kamera auf eben diesem Stativ festgemacht werden. Dann muss man noch einmal kurz fluchen, weil ich beim Kauf der Kamera die Fernbedienung nicht ganz auf dem Schirm hatte. Nachdem ich mich wieder abreagiert habe, muss die richtige Kameraeinstellung gefunden werden. Und genau da ist das Problem! Wir haben ja schon ein paar Mal angedeutet, dass wir eine recht unterschiedliche Körperhöhe haben. Das nächste Problem ist, dass unser Türsturz wirklich sehr weit oben ist! SEHR WEIT oben! Also brauchen wir noch ein Höckerchen für mich und eine besonders steile Neigung für die Kamera. Und dann musste ich noch einmal fluchen. Darüber, dass im yooyama blog die Fotos grundsätzlich im Querformat sein müssen. Aber Hauptsache, der Mistelzweig ist drauf, denn der bringt ja schließlich Glück!    Ich kann Euch aber nicht erzählen, wie viele Versuche nötig waren. Das mit dem Höckerchen war nämlich ein echter Balanceakt. Und manchmal hat die Kamera schon ausgelöst bevor wir wirklich fertig waren …