Rezeptwelt,  Selbermachen

Gugelhupf für Mutter

In diesem Jahr machen wir einen wunderbaren Gugelhupf für den Muttertag, und eigentlich ist er nur die Dekoration für diesen wunderbar gedeckten Tisch. Und dabei sooo lecker. Weil es nämlich ein ganz besonderer Tag ist, sitzen Lenneke Wispelwey und Michiko Shida beide mit am Tisch!

Muttertag am 8. Mai 2016

Man sollte seine Mutter immer ehren, und Muttertag sei eine Erfindung der Blumenhändler – was es nicht alles für Entschuldigungen dafür gibt, dass man in diesem Jahr wieder den Muttertag vergessen hat. Das mag ja auch alles richtig sein, aber es sollte doch immer genug Zeit für einen schönen Kuchen und einen Nachmittag mit der eigenen Mutter sein. Oder nicht? Und dieser Kuchen ist so viel schöner als ein Strauß Blumen. Und leckerer ohnehin, er hat aber auch mehr Kalorien.

Die Tischdekoration: Lenneke Wispelwey und Michiko Shida kommen zum Tee

Sie sind so unterschiedlich, unsere beiden Heldinnen des Keramikerhandwerks. Und doch lieben wir sie beide, die eine für die Strenge der Form, die an Origami erinnernde Ornamentik und die Schlichtheit der Farbe – und Michiko Shida lieben wir für das genaue Gegenteil: Türkisfarbene Craqueleeglasur auf weißer Keramik, Teebecher weich wie eine Blüte und die feinen Spuren, die Michikos Finger beim Drehen dieser wundervollen Keramik hinterlassen. Laden wir sie doch einfach gemeinsam zum Tee ein! Als Tischdekoration ist die Mischung dieser beiden so konträr wirkenden Extreme einfach ganz großartig!

Eine Mischung aus Grünem Tee und Himbeeren

Jetzt sind wir vielleicht alle nicht so die Tortenhelden, und so richtig Zeit hat man ja auch nie. Aber das muss auch nicht sein, manchmal reicht ja auch nur, wenn etwas pompös aussieht. Dazu braucht man nur ein paar wunderschöne Himbeeren, ein wundervoll laufendes Icing und einen Marmorkuchen aus Matcha und Weißer Schokolade. Auf Lennekes Kuchenplatte sieht dieser Kuchen einfach grandios aus! Ihr wollt das nachbacken? Kein Problem, hier geht es zum Rezept!

Und jetzt Tulpen? Nein, findet doch einfach mal die richtigen Worte – die passende Papeterie gibt es bei uns!

Was brauchen unsere Mütter eigentlich? – Nichts! Jedenfalls nichts, was man kaufen kann. Es geht vielmehr um den Gedanken an sie und gemeinsame Zeit. Und genau das machen wir in diesem Jahr. Wir verbringen gemeinsame Zeit, und ich werde meiner Mutter einfach schreiben! Vielleicht eine gemeinsame Erinnerung oder auch etwas, was uns beide verbindet. Bei meiner Mutter und mir ist es mit Sicherheit der Sinn für das Schöne, und wir sind beide überzeugte Fans japanischer Keramik und damit von Michiko Shida. Meine Mutter hat die Grundlage dafür geschaffen, und an Muttertag stelle ich ihr Lenneke Wispelwey vor.