Dekotipps

Weil noch nicht Weihnachten ist …

Meine Familie kommt zum Brunch — das stimmt eigentlich nicht, es ist nämlich meine Schwiegerfamilie, und da will ich selbstverständlich etwas Schönes vorbereiten. Bei meiner eigenen Familie wäre das vielleicht weniger wichtig, aber hier muss ich mir meine Lorbeeren noch verdienen. Ihr kennt sicherlich eben dieses Problem, es ist etwa der Nervosität förderlich wie das erste date, aber man muss da einfach durch. Und wenn man dann einmal einen Plan hat, kann der Tag auch kommen.

Wenn der Winter noch kein Weihnachten ist

Es ist draußen ja nun schon so kalt, dass ich den Tisch ein bisschen winterlich dekorieren möchte. Ich denke dabei an Kerzen und warmes Licht, und an wunderschöne Tischwäsche. Dabei bin ich auf die grandiosen Servietten und die Küchenwäsche von Frohstoff gestoßen! Meike Buchholz aus Hamburg hatte irgendwann einmal die Idee, ohnehin schon sehr edle Tischwäsche mit dem Siebdruckverfahren noch zusätzlich zu verschönern. Dabei finde ich im Winter ihre Feld-Wald-und-Wiesen-Motive extrem schön. Außerdem kann man die passenden Schürzen dazu bekommen, so dass alles wie aus einem Guss wirkt — einfach herrlich!

Aber was noch viel wichtiger ist, ich möchte den Tisch winterlich dekorieren, aber noch nicht zu weihnachtlich. Schlicht sollte es sein, aber mit einem gewissen Pepp, und den bringt bei uns Frohstoff. Mit dem wundervollen Geschirr Simone hat das ganze dann noch einen sehr besonderen touch.

Die Tischdekoration zwischen zu schlicht und überladen

Eigentlich liebe ich weihnachtliche Dekorationen, aber nicht unbedingt für den Tisch. Auf dem Tisch mag ich es lieber hell und festlich, was eine Dekoration schon per se sehr einschränkt. Auch bin ich nicht unbedingt der Blumenmensch, jedenfalls dann nicht, wenn Blumen eigentlich wegen der unwirtlichen Kälte draussen ohnehin nicht mehr wachsen. Im Sommer mag ich auch lieber einen Strauß frischer Wiesenblumen, und den gibt es ja im Augenblick nun auch nicht. Aber es gibt ja andere Wege, etwas wunderschön und nicht zu überladen zu dekorieren. Außerdem stört zu viel Tischdekoration meist nur. Wie häufig habe ich schon bei einem Abendessen gesessen und alles durch die sprichtwörtliche Blume sagen müssen.  

Obwohl ich inzwischen darauf hingewiesen wurde, dass es nicht immer so sein muss, hier kann man nachlesen, wie man mit wenig Aufwand und tatsächlich online auf Blumenversand 24 an die Blume kommt. 

Es muss nicht immer das Alltagsgeschirr sein

Also wähle ich heute einmal kleine Vögelchen auf Votivlichtern. Die finde ich ohnehin immer schön, aber im Winter sind für mich Spatzen — weil sie sich ja nicht einfach in die Wärme flüchten — nicht mehr nur niedlich, sondern vor allem auch auf eine gewisse Art Leidensgenossen. Das Kerzenlicht und das dünne Porzellan der Votivlichter bringt aber in der dunklen Jahreszeit eine besonders wohlige Stimmung in das eigene Zuhause. Während ich mich bei den Votivlichtern für winterlich weiß entscheide, benutze ich das Geschirr aus der wundervollen Serie Simone. Dabei muss ich mich aber, weil ich die weißen Votivlichter gewählt habe, gegen den Cremeton entscheiden. Ich benutze also den bläulichen Seladonton und das helle Grau. Simone ist dabei auch haptisch etwas ganz besonderes, weil die Unterseite, genau wie die Votivlichter, Biskuitporzellan ist. Weil Simone so eine besondere Struktur hat, sie erinnert etwas an zerknülltes Papier. Die Votivlichter sind so dünn, dass sie ebenfalls an Papier erinnern. Dabei habe ich hierbei darauf geachtet, dass die Struktur und Form besonders schlicht ist — um nicht unnötig von Simone abzulenken, sondern Simone nur zu unterstützen. Zusammen wirkt das Ganze dann winterlich, aber nicht kalt und abweisend.

Holztöne bringen zusätzliche Wärme in das Ensemble

Da es sich um einen Brunch handelt, braucht man nun auch noch die passenden Schüsseln und Platten. Da ich nicht noch weitere Porzellanfarben einbringen möchte, greife ich hier auf Holztöne zurück. Eine Holzschale für Brot ist ja ohnehin häufig mein Favorit, und als Brotschneidebrett nutze ich lieber natürliches Holz auf dem Frühstückstisch. Man könnte alles vorschneiden, aber warum eigentlich?!? Ich habe nicht immer Lust aufzustehen und alles zu machen.

Warum Kaffee nicht aus Votivlichtern schlürfen — weniger Formen betonen das Besondere

Um nun nicht noch mehr Formen und Farben unterzubringen, werde ich für den Milchkaffee die Votivlichter verwenden — ohnehin finde ich, Kaffee muss nicht immer in Tassen sein. So haben wir die organischen Formen von Simone und die wirklich schlichten zurückgenommenen Zylinder für das warme Kerzenlicht und die heißen Getränke. 

Frohstoff — Motive mit Überraschungseffekt

Als Tischwäsche benutze ich für alle schlichte weiße Servietten von Frohstoff — auch in der Brotschale. Die Drucke von Wildtieren sind einfach großartig im Spätherbst, den wir ja kalendarisch haben, nach dem es sich aber nicht anfühlt. Da draußen ist schon bitterkalter Winter!

Dabei finde ich es besonders spannend, dass die Farben der Wildtiere nicht so klassisch wirken, sondern besonders in Pink gleich auch noch ein modernes Element mit einbringen. Hase und Hirsch müssen nicht immer nur braun sein, finde ich! So habe ich es geschafft, dass Meike Buchholz für yooyama diese klassischen Motive farblich etwas moderner interpretiert hat — und ich muss zugeben: ich finde es großartig! Wir sind so glücklich mit der Tischwäsche in diesem wundervollen Halbleinen, das wirklich eine gute Qualität hat und so wunderschön aussieht. Es fühlt sich so edel an, ohne wirklich künstlich zu wirken. Es ist einfach großartig. So großartig, dass wir auch in Zukunft noch weitere Produkte von Frohstoff in unser Sortiment aufnehmen und auch neue Motive andenken, die es exklusiv bei yooyama geben wird. Wenn Euch Frohstoff genauso gut gefällt wie uns! 

Und weil Weihnachten dann doch schon vor der Tür steht

Und weil dann eben der erste Advent doch schon vor der Tür steht, haben wir diese wundervollen kleinen Spiegelsterne, die man eigentlich an den Weihnachtsbaum hängen soll, auf die Servietten gelegt. Bei großen Tafeln könnte man sie auch als Namensschildchen benutzen, bei und reicht es aber so. Wir kennen uns ja schon alle! 

Ach, und wenn Ihr Euch wundert, warum es heute nur Bilder vom gedeckten Tisch gibt, ich gehe jetzt erst einmal kochen! Bis morgen früh! Und wenn das schief gehen sollte, ist der Tisch wenigstens schön dekoriert! Das lenkt dann ab!